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Meditation als angewandte Neurowissenschaft

Ulrich Ott

Paragrana November 1, 2013 DOI: 10.1524/para.2013.22.2.103 (opens in new tab)

Study at a glance

AI-extracted from the abstract
Characteristics Review Peer reviewed
Interventions Mindfulness-based Stress Reduction Mindfulness-based Cognitive Therapy
Topics Meditation
Key findings Four mechanisms—attention regulation, body awareness, emotion regulation, and altered self-perception—underlie the therapeutic effectiveness of mindfulness-based programs.

Abstract

Die neurowissenschaftliche Forschung beschäftigt sich in den letzten Jahren verstärkt mit Methoden der Achtsamkeitsmeditation, die in zahlreiche klinische Behandlungsprogramme integriert wurden. Nach einer kurzen Vorstellung der Magnetresonanztomographie und der Programme mit der weitesten Verbreitung (Mindfulness-based Stress Reduction und Mindfulness- based Cognitive Therapy) werden vier Mechanismen erläutert, die vermutlich deren therapeutischer Wirksamkeit zugrunde liegen: Regulation der Aufmerksamkeit, Gewahrsein des Körpers, Emotionsregulation und veränderte Selbstwahrnehmung. Anhand einer exemplarischen Studie mit Angstpatienten wird gezeigt, wie durch Achtsamkeit die Symptome reduziert und parallel dazu spezifische neuronale Regelkreise modifiziert werden. Im Ausblick wird diskutiert, wie maßgeschneiderte Interventionen entwickelt werden können und welche Kontraindikationen zu beachten sind.