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Internationale Studienergebnisse

ergopraxis October 1, 2011 DOI: 10.1055/s-0031-1292663 (opens in new tab)

Study at a glance

AI-extracted from the abstract
Characteristics Qualitative study Peer reviewed
Sample size 20
Population Occupational therapy students
Interventions body scan sitting meditation 3-minute breathing space
Duration 4-week training with weekly 90-minute sessions
Key findings Students rated the mindfulness strategies as helpful for self-exploration and acting more authentically, and found the shift from an activity-oriented lifestyle to an observing state challenging yet enriching. They believed the techniques also improved their academic performance and their ability to engage with clients. Stew concludes that mindfulness training can help occupational therapy students deal more consciously with everyday challenges, both professionally and personally.

Abstract

Achtsamkeitstraining – Unterstützt die Selbstwahrnehmung Ergotherapiestudenten können durch ein Achtsamkeitstraining lernen, bewusster mit sich selbst und ihren Klienten umzugehen. Dies zeigt eine qualitative Studie von Dr. Graham Stew, Studiengangsleitung an der Fakultät für Gesundheitsberufe der University of Brighton, England. 20 Ergotherapiestudenten nahmen an einem vierwöchigen Achtsamkeitstraining teil, zu dem sie sich einmal pro Woche für 90 Minuten einfanden. Dabei erlernten sie die Strategie „body scan“, bei der man seine Aufmerksamkeit dem Körper schrittweise widmet - von den Zehen bis zum Kopf. Mithilfe der Strategie „sitting meditation“ machten sie sich zwar ihr Körpergefühl, ihre Gedanken und ihre Emotionen bewusst, lenkten den Fokus jedoch auf ihre Atmung zurück. Beim „3-minute-breathing space“, einer Art MiniMeditation, konzentrierten sie sich auf ihre Atmung, den Körper und den Moment. Die sogenannte ungezwungene Aufmerksamkeit konnte jeder Student im Laufe des Tages nach eigenem Ermessen anwenden. Ihre Erfahrungen mit dem Training und den Strategien beschrieben die Studenten im Rahmen von Interviews, Evaluationsfragebögen, E-Mails und Tagebüchern. Sie bewerteten die erlernten Achtsamkeitsstrategien als hilfreich, um sich selbst zu erkunden und authentischer aufzutreten. Dabei empfanden sie es zugleich als herausfordernd und bereichernd, von ihrem aktivitätsorientierten Lebensstil in einen beobachtenden Zustand zu wechseln. Dieser half ihnen dabei, sich unabhängig von dem unermüdlichen Strom der eigenen Gedanken und Gefühle wahrzunehmen. Aus ihrer Sicht wirkten sich die Techniken darüber hinaus positiv auf ihre Studienleistungen aus und ermöglichten es ihnen, sich intensiver auf die Klienten einzulassen. Aus diesen Ergebnissen folgert Dr. Graham Stew, dass ein Achtsamkeitstraining Ergo-therapiestudenten darin unterstützen kann, bewusster mit den Herausforderungen des alltäglichen Lebens umzugehen - sowohl beruflich als auch privat. fk BJOT 2011; 74: 269–276

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