Vom Problem zur Befreiung
Matthias Ennenbach
Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift August 1, 2022 DOI: 10.1055/a-1886-9665 (opens in new tab)
Study at a glance
AI-extracted from the abstract| Characteristics | Theoretical or philosophical paper Peer reviewed |
|---|---|
| Key points | Proposes that Buddhist psychotherapy, building on the ego consolidation common to all therapeutic approaches, uses experiences of awareness and wholeness as a driver of self-efficacy and liberation. Argues that body and breathing exercises consolidate and ground the person, while deepening meditations reveal ego components that can subsequently be dissolved. |
Abstract
Summary Immer mehr Menschen öffnen sich für die östliche Philosophie und Spiritualität und wünschen sich die Aufnahme dieses universellen Bezuges und entsprechender Methoden in die psychotherapeutische Behandlung. Die buddhistische Psychotherapie geht davon aus, dass Probleme sehr stark durch unseren Verstand mitgestaltet werden, und nutzt – im Anschluss an die allen Verfahren gemeinsame Ich-Konsolidierung – die Erfahrung vom Bewusstheit und Heilsein als Motor der Selbstwirksamkeit und Befreiung. Während Körper- und Atemübungen eine Konsolidierung und Erdung bewirken, decken Methoden wie Vertiefungsmeditationen Egoanteile auf, die anschließend aufgelöst werden können.