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Die Rolle der Übungshäufigkeit in der Achtsamkeitsbasierten Kognitiven Therapie

Janina Hülsebusch, Johannes Michalak

Zeitschrift für Klinische Psychologie und Psychotherapie October 1, 2010 DOI: 10.1026/1616-3443/a000057 (opens in new tab)

Study at a glance

AI-extracted from the abstract
Characteristics Observational cohort Peer reviewed
Sample size 24
Population Formerly depressed patients who completed MBCT
Intervention Mindfulness-Based Cognitive Therapy (MBCT)
Duration 6-month and 12-month follow-up after MBCT
Citations 4
Key findings Patients who did not relapse practiced the body scan and meditation significantly more often in the six months after treatment than those who did relapse, suggesting a link between practice frequency and lower relapse risk.

Abstract

Zusammenfassung. Theoretischer Hintergrund: Der Übungshäufigkeit wird im Rahmen der Mindfulness-Based Cognitive Therapy (MBCT) eine große Bedeutung zugeschrieben. Fragestellung: Üben MBCT-Patienten den Vorgaben entsprechend und weisen Patienten, die häufiger üben, ein geringeres Rückfallrisiko auf? Methoden: Die Übungshäufigkeit der 24 ehemals depressiven Patienten wurde direkt nach der MBCT sowie nach 6 und 12 Monaten erhoben. Rückfälle wurden 12 Monate nach Ende der Behandlung erfasst. Ergebnisse: Während des MBCT-Programms übten die Patienten weitgehend den Vorgaben entsprechend. Patienten, die nicht rückfällig wurden, übten in den sechs Monaten nach Behandlungsende den Bodyscan und die Meditation signifikant häufiger als Patienten, die einen Rückfall erleiden. Schlussfolgerungen: Es konnte ein erster Hinweis für die Relevanz der Übungshäufigkeit bezüglich der Wirksamkeit der MBCT gefunden werden.

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