Postakute Effekte von klassischen Psychedelika
Nervenheilkunde June 1, 2024 DOI: 10.1055/a-2305-6591 (opens in new tab)
Study at a glance
AI-extracted from the abstract| Characteristics | Review Peer reviewed |
|---|---|
| Keywords | Gynecology |
| Key findings | Subacute effects of classic psychedelics include both beneficial afterglow phenomena and potential complications such as headaches, depressive and anxiety symptoms, and psychotic syndromes. |
Abstract
ZUSAMMENFASSUNG Klassische Psychedelika wie Psilocybin oder Lysergsäurediethylamid (LSD) werden seit einigen Jahren wieder als Mittel für die Behandlung psychiatrischer Störungen untersucht. Nach dem Abklingen der akuten psychedelischen Effekte werden typischerweise postakute Effekte beobachtet, die eine entscheidende Rolle für den Einsatz dieser Substanzen als mögliche Therapeutika spielen und sich in subakute und Langzeiteffekte unterteilen lassen. Subakute Effekte umfassen u. a. das psychedelische „Afterglow“-Phänomen, das sich in Wohlbefinden, Gefühlen von Leichtigkeit, einer tieferen Verbundenheit mit sich und einer erhöhten Offenheit für zwischenmenschliche Begegnungen sowie einer Abnahme repetitiver Grübelschleifen äußert. Andererseits können in dieser Zeit aber auch Komplikationen auftreten. So werden in den Tagen nach der Einnahme häufig Kopfschmerzen beschrieben sowie seltener depressive und Angstsymptome, Schlafstörungen, dissoziative Symptome und visuelle Wahrnehmungsstörungen sowie psychotische Syndrome. In manchen Fällen können diese Komplikationen in anhaltende psychische Störungen übergehen, die eine psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung erforderlich machen.
Citations in the library
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