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Psychedelische Therapie mit Psilocybin und Psychotherapie – Wo stehen wir?

Anne Karow

PPmP - Psychotherapie · Psychosomatik · Medizinische Psychologie March 1, 2023 DOI: 10.1055/a-2010-7640 (opens in new tab)

Study at a glance

AI-extracted from the abstract
Characteristics Review Peer reviewed
Topics Psilocybin
Keywords Gynecology
Citations 1
Key findings Psychedelic therapies show initial promising treatment successes for depression, anxiety, obsessive-compulsive, and addiction disorders, and for improving mental state in terminal somatic illnesses.

Abstract

Psychedelische Substanzen haben sich über die letzten Jahre überraschend zu neuen Hoffnungsträgern für eine Verbesserung des Therapieerfolgs in der Behandlung verschiedener psychischer Erkrankungen entwickelt. Auslöser für die Renaissance psychedelischer Therapien waren nicht allein pharmakologische Innovationen der letzten Jahre, sondern auch eine steigende Ratlosigkeit angesichts unbefriedigender Therapieergebnisse und Nebenwirkungen in Langzeittherapien, insbesondere bei schweren und rezidivierenden depressiven Erkrankungen. Studien der letzten Jahre zeigten erste, vielversprechende Behandlungserfolge psychedelischer Therapien bei Depressionen, aber auch bei Angst- und Zwangserkrankungen, Abhängigkeitserkrankungen, sowie in der Verbesserung des psychischen Zustands bei terminalen somatischen Erkrankungen.

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