Fallbeispiele zur Therapie der rezidivierenden Depression mit Psilocybin
Eva Maria Schindowski, Franz X. Vollenweider
Nervenheilkunde April 1, 2024 DOI: 10.1055/a-2283-0221 (opens in new tab)
Study at a glance
AI-extracted from the abstract| Characteristics | Case study Case report Peer reviewed |
|---|---|
| Sample size | 2 |
| Population | Patients with recurrent depression |
| Intervention | Psilocybin |
| Topics | Psilocybin Depression |
| Key findings | Psilocybin can positively influence depressed patients' lives, but some patients do not experience long-term benefit even with repeated use. |
Abstract
ZUSAMMENFASSUNG Der Artikel stellt 2 Behandlungsverläufe von Patienten mit rezidivierender Depression gegenüber, welche mit Psilocybin behandelt wurden. Weltweit wächst stetig die Anzahl Studien, die die Verwendung von Psilocybin zur Behandlung von Depressionen untersuchen und damit mehr und mehr das Interesse an dieser Therapieform. Während einige Kollegen aus dem Forschungsumfeld einen aktuellen „Hype“ um die Wirkung von Psychedelika bemerken, machen Patienten und ihre begleitenden Behandler sehr unterschiedliche Erfahrungen in der konkreten Anwendung der Substanz. Es gibt nur wenige detaillierte Beschreibungen von Langzeitverläufen, die Außenstehenden, die sonst keine Berührungspunkte mit der klinischen Anwendung im Forschungsrahmen oder in anderen legalen Settings haben, einen tieferen Einblick in diese Art der Therapie ermöglichen. Die hier genannten Fallbeispiele zeigen einerseits das enorme Potenzial von Psilocybin, das Leben depressiver Patienten positiv zu beeinflussen, andererseits sollte nicht vernachlässigt werden, dass es weiterhin Patienten gibt, die auch bei wiederholter Anwendung keinen langfristigen Nutzen erfahren.