Skip to content

Halluzinogene in der Psychotherapie

H Leuner

Pharmacopsychiatry November 1, 1971 DOI: 10.1055/s-0028-1094326 (opens in new tab)

Study at a glance

AI-extracted from the abstract
Characteristics Review Peer reviewed
Interventions LSD-25 Psilocybin CZ-74 CEY-19
Dose threshold doses
Keywords Gynecology
Citations 20
Key findings Threshold doses of hallucinogens activate unconscious conflict material in a meaningful way, serving as an adjuvant to psychoanalytic therapy.

Abstract

Die Anwendung von Schwellendosen eines Halluzinogens (LSD-25, Psilocybin, CZ-74 und CEY-19) in der Psychotherapie erstreckt sich in der hier beschriebenen sog. psycholytischen Behandlung auf die Aktivierung unbewußten Konfliktmaterials in einer besonders intensiv erlebbaren und für den Probanden sinnträchtigen Weise. Die chemisch-pharmakologische Eigenwirkung der Halluzinogene kann über ihrer psychaktiven Wirkung als Adjuvans des tiefenpsychologischen bzw. psychoanalytischen Prozesses vernachlässigt werden (experimentelle Psychoanalyse). Die klinische Technik der Therapie mit Einstimmung des Patienten (set and setting), die Art der freigesetzten Psychodynamik sowie die klinischen und statistischen Ergebnisse der Methode werden ausführlich dargestellt und die Indikationen und Gegenindikationen erörtert. Auf die Gefahren der Methode im Hinblick auf den Halluzinogenmißbrauch, die Aktivierung einer latenten Psychose und die diskutierte Wirkung auf Chromosomen wird eingegangen.