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Rezension: Practical Mysticism in Islam and Christianity. A comparative study of Jalal al-Din Rumi and Meister Eckhart (Saeed Zarrabi-Zadeh)

Wolfgang Achtner

Neue Zeitschrift für Systematische Theologie und Religionsphilosophie November 23, 2017 DOI: 10.1515/nzsth-2017-0036 (opens in new tab)

Study at a glance

AI-extracted from the abstract
Characteristics Theoretical or philosophical paper Peer reviewed
Topics Mysticism
Key points Argues that a methodological approach combining the strengths of essentialism and contextualism, applied through a broad concept of mysticism covering ethics, practice, speculation, and dogma, yields new differentiations in the phenomenological comparison of Meister Eckhart and Rumi and exposes significant differences in their theological interpretive horizons.

Abstract

Zusammenfassung: Die Mystik gilt im interreligiösen Dialog als diejenige Dimension von Religion, die gemäß dem Essentialismus den gemeinsamen Kern der Religionen darstellt. In Unterschied dazu vertritt der Kontextualismus die These, dass Mystik nur in spezifischen religiösen Kontexten entsteht und so seine unverwechselbare Eigenheit erhält. Saeed Zarrabi-Zadeh vergleicht in seiner Arbeit Meister Eckhart und Rumi methodisch so miteinander, dass er die jeweiligen Stärken des Essentialismus und des Kontextualismus nutzt und ihre Schwächen vermeidet. Auf der Grundlage dieses methodischen Neuansatzes und eines weitgefassten Mystikbegriffs, der Ethik, Praxis, Spekulation und Dogmatik umfasst, kommt er zu neuen Differenzierungen im religionsphänomenologischen Vergleich und legt zugleich erhebliche Differenzen im theologischen Deutehorizont der jeweiligen Mystiker offen. Darüberhinaus arbeitet er mit seiner Interpretation der

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