Embodied Education. Eine Einführung
Denis Francesconi
Sonderpädagogische Förderung heute May 2, 2025 DOI: 10.3262/sz2501009 (opens in new tab)
Study at a glance
AI-extracted from the abstract| Characteristics | Theoretical or philosophical paper Peer reviewed |
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| Key points | Argues that Embodied Education, which integrates Embodied Cognition theory into pedagogy, challenges traditional disembodied views of learning by centering the body in perception, action, knowledge acquisition, and identity development. Proposes a terminological clarification distinguishing embodiment from Embodied Cognition theory, which the author describes as comprising four areas: embodiment, enactivism, embeddedness, and extended mind (4E cognition). |
Abstract
Zusammenfassung: In der sich stets verändernden pädagogischen Landschaft ist Embodied Education (EE) als zwingender Ansatz aufgekommen, der traditionelle entkörperte Vorstellungen des Lernens in Frage stellt. Verwurzelt in den Grundsätzen der Theorie der Embodied Cognition (EC) betont dieser pädagogische Rahmen die zentrale Rolle des Körpers in der menschlichen Erfahrung – von der Wahrnehmung und Handlung bis hin zum Wissenserwerb und zur Identitätsentwicklung. Diese einführende Abhandlung gibt eine Übersicht über die Theorie der Embodied Cognition und ihre historische Entwicklung. Danach findet sich der Vorschlag einer terminologischen Klärung zur Unterscheidung zwischen dem Embodiment (Verkörperung) und der Theorie der Embodied Cognition, die die vier Hauptbereiche der EC umfasst: Embodiment, Enaktivismus, Eingebettetheit und erweiterter Geist (4E-Kognition). Schließlich untersucht die Abhandlung kritisch das Konzept der Embodied Education, die im letzten Jahrzehnt an Boden gewonnen hat. Dieser Ansatz ist das Ergebnis einer Integration der Theorie der EC in die pädagogischen Theorien und Praktiken. Der Autor schließt mit der Behandlung wichtiger aktueller und zukünftiger Themen im Bereich der EE.