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Die integrierte Wirkung von Serotonin: Eine neurobiologische Synthese

Arif de Mendelssohn, Henriette Löffler-stastka

psychopraxis neuropraxis August 11, 2025 DOI: 10.1007/s00739-025-01112-9 (opens in new tab)

Study at a glance

AI-extracted from the abstract
Characteristics Theoretical or philosophical paper Peer reviewed
Topics Serotonin
Key points Proposes that serotonin modulates neuronal plasticity and learning by controlling the balance between stability and flexibility in the brain, with distinct roles for 5-HT1A and 5-HT2A receptors.

Abstract

Zusammenfassung Serotonin (5-HT) ist ein fundamentaler Neuromodulator, dessen komplexe Rolle in der Psychiatrie oft auf vereinfachte Modelle wie die „Chemische-Dysbalance-Hypothese“ reduziert wurde. Ein zeitgemäßes Verständnis von höherem heuristischen Wert erfordert demgegenüber die Integration verschiedener wissenschaftlicher Ansätze. Dieser Artikel synthetisiert die Theorien von Mark Solms (Neuropsychoanalyse), Karl Friston (Computational Psychiatry) und Robin Carhart-Harris (Pharmakologie) zu einem kohärenten Modell. Es wird dargelegt, wie Serotonin nicht als einfacher Stimmungsregulator, sondern als Modulator der neuronalen Plastizität und des Lernens fungiert, indem es die Balance zwischen Stabilität und Flexibilität im Gehirn steuert. Der Fokus liegt auf der differenzierten Wirkung der 5‑HT1A- und 5‑HT2A-Rezeptoren, die unterschiedliche Wirkachsen repräsentieren, deren besseres Verständnis neue Perspektiven für die Therapie eröffnen.

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