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Evaluierung eines "Positiven Affekttrainings" bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Angelika Holzer

University of Vienna 2015 DOI: 10.25365/thesis.36845 (opens in new tab)

Study at a glance

AI-extracted from the abstract
Characteristics Experimental study with randomized group assignment (LKM vs. visual imagery control) Peer reviewed
Sample size 60
Population 60 participants: 40 adults and 20 adolescents, first induced into a negative mood
Intervention Loving-Kindness Meditation (LKM)
Duration Single 20-minute session
Key findings After a negative mood induction, 20 minutes of guided Loving-Kindness Meditation reduced global positive affect but increased low-arousal positive emotions (joy, calm) and reduced global negative affect, specifically high-arousal negative emotions (anxiety, anger), compared with a visual imagery control task. Age did not affect the mood changes. The authors suggest this provides initial indications that LKM may specifically affect mental disorders linked to high arousal.

Abstract

Positive Emotionen werden häufig als protektiver Faktor in der Genese von psychischen Störungen gesehen. In dieser Studie wird eine 20-minütige Loving-Kindness Meditation (LKM) bezüglich ihrer Wirkung auf die Stimmung bei negativer Grund-stimmung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen untersucht. Sechzig Versuchs-personen (40 Erwachsene, 20 Jugendliche) wurden zuerst in eine negative Stimmung versetzt und führten anschließend entweder eine geleitete intensive LKM (Versuchsgruppenbedingung) oder eine visuelle Vorstellungsaufgabe (Kontrollgruppen-bedingung) durch. ANCOVAs mit Messwiederholung zeigten, dass LKM zu einem Rückgang des globalen positiven Affekts, aber zu einem Anstieg der positiven Emotionen mit niedrigem Erregungsgrad (Freude und Gelassenheit) führte. Des Weiteren bewirkte LKM einen Rückgang im globalen negativen Affekt. Im speziellen kam es zu einer Reduzierung von negativen Emotionen mit hohem Erregungsgrad (Angst und Wut). Das Alter der Versuchspersonen zeigte keinen Einfluss auf die Stimmungsveränderungen durch LKM. Diese Ergebnisse bringen erste Hinweise darauf, dass LKM eine spezielle Wirkung auf psychische Störungen, die mit hohem Erregungsgrad verbunden sind, zeigt.

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