Polymorphe Modifikationen und Solvate von Psilocin und Psilocybin
M. Kuhnert‐brandstätter, Wolfgang Heindl
Archiv der Pharmazie 1976 DOI: 10.1002/ardp.19763090804 (opens in new tab)
Study at a glance
AI-extracted from the abstract| Characteristics | Experimental study Peer reviewed |
|---|---|
| Topics | Psilocybin |
| Keywords | Medicinal chemistry |
| Key findings | Three polymorphs of psilocin and a single solvent-free form of psilocybin were identified, with distinct melting points and IR spectra. |
Abstract
Abstract Von Psilocin konnten drei polymorphe Modifikationen dargestellt werden, die sich durch ihr Verhalten beim Kristallisieren und Schmelzen sowie durch ihre IR‐Spektren unterscheiden. Mod. I schmilzt bei 170–173°, Mod. II bei 161°, Mod, III wird immer umgewandelt; ihr Schmp. konnte nicht bestimmt werden. Diese Form läßt sich dagegen durch ihr IR‐Spektrum sehr gut charakterisieren. Psilocybin ist ein Solvatbildner, polymorphe Formen wurden nicht gefunden. Nach der Desolvation, die am Hydrat bei ca. 100° und am Methanolsolvat bei ca. 145° erfolgt, entsteht aus beiden Solvaten die gleiche lösungsmittelfreie Form, die je nach Versuchsbedingungen zwischen 210 und 230° unter Zersetzung schmilzt.