Skip to content

Tryptamines as Ligands and Modulators of the Serotonin 5‑HT2A Receptor and the Isolation of Aeruginascin from the Hallucinogenic Mushroom Inocybe aeruginascens

Niels Jensen

2005 DOI: 10.53846/goediss-2111 (opens in new tab)

Study at a glance

AI-extracted from the abstract
Characteristics Laboratory study
Interventions Aeruginascin Norbaeocystin Baeocystin
Topics Serotonin
Keywords Tryptamines Partial agonist 5-HT Receptor Stereochemistry Endogenous agonist Hallucinogen Natural product Competitive antagonist Pharmacology
Citations 8
Key points Aeruginascin is the quaternary trimethylammonium analog of psilocybin; most N-substituted tryptamines bind with nanomolar affinity to 5-HT1A, 5-HT2A, and 5-HT2C receptors and act as antagonists or partial agonists, with some showing biphasic effects suggesting a new allosteric site on the 5-HT2A receptor.

Abstract

Aeruginascin ist ein Naturstoff aus dem halluzinogenen Pilz Inocybe aeruginascens. Die Substanz wurde isoliert und als 4-Phosphoryloxy-N,N,N-trimethyl-tryptamin identifiziert. Aeruginascin ist das quartäre Trimethylammonium-Analogon der halluzinogenen Substanz Psilocybin. Synthetisches Aeruginascin war in allen Aspekten identisch mit der isolierten Probe. Zusätzlich wurden die Pilzalkaloide Norbaeocystin und Baeocystin synthetisiert und es wurde ein neuer synthetischer Zugang zu 4‑Hydroxy-tryptaminen untersucht.Des weiteren wurde der Einfluss N-terminaler Substituenten von Tryptaminen auf die Bindung an Serotonin-Rezeptoren untersucht. Dafür wurde eine Serie von Tryptaminen mit einer breiten Auswahl strukturell unterschiedlicher Substituenten an der Amino-Gruppe synthetisiert. Die meisten Substanzen hatten Bindungsaffinitäten im nanomolaren Bereich für den 5‑HT1A-, den 5‑HT2A- und den 5‑HT2C-Rezeptor. In funktionellen 5‑HT2A IP-Akkumulations-Assays verhielten sich die meisten dieser Verbindungen als Antagonisten oder partielle Agonisten. Einige Verbindungen zeigten eine biphasische Dosis-Wirkungs-Beziehung. Teilweise übertraf die Wirkung bei höheren Konzentrationen sogar die des natürlichen Agonisten Serotonin. Zusätzliche Experimente zeigten, dass dieser Effekt vermutlich durch nicht-kompetitive, positiv allosterische Modulation des 5‑HT2A-Rezeptors bei höheren Konzentrationen verursacht wurde. Diese Resultate deuten auf eine neue unabhängige regulatorische Bindungsstelle am 5‑HT2A-Rezeptor hin. Im Gegensatz zu einer früheren Veröffentlichung zeigte die Leitsubstanz N‑(4‑Brombenzyl)-5‑methoxy­tryptamin nur eine geringe Affinität für den 5‑HT2A-Rezeptor und verhielt sich als Antagonist.

Comparable studies

Other experimental studies on serotonin, most cited first.

Citations in the library

Explore topics