Pharmacological characterization of new psychoactive substances
University of Vienna July 8, 2026 DOI: 10.25365/thesis.81446 (opens in new tab) via OpenAlex
Summary
AI-generated from the abstractSix benzofuran cathinone derivatives were tested in vitro on human monoamine transporters SERT, DAT, and NET using HEK-293 cells. Stereochemistry, substituent position on the benzofuran ring, and alkyl chain length influenced potency. The highest potency was observed at DAT, followed by NET and SERT. All compounds induced release at SERT; only R-βK-6-MAPB released DAT, while both stereoisomers of βK-6-MAPB released NET. Selected compounds may show selective serotonergic activity and could be candidates for further evaluation in PTSD treatment.
Study at a glance
| Characteristics | In vitro study Peer reviewed |
|---|---|
| Population | HEK-293 cells |
| Keywords | Drug In vitro In vivo Ex vivo Chemistry |
| Key finding | Stereochemistry, substituent position, and alkyl chain length affect potency at monoamine transporters; all six benzofuran cathinones release SERT, with selective release at DAT and NET depending on stereochemistry. |
Abstract
Neue psychoaktive Substanzen gewinnen zunehmend an Bedeutung im Bereich der öffentlichen Gesundheit und könnten neue therapeutische Ansätze für psychiatrische und kognitive Störungen ermöglichen. MDMA wird derzeit in Phase-3-Studien als Ergänzung zur Psychotherapie zur Behandlung von PTBS untersucht. Nach zwei Phase-3-Studien forderte die FDA in einem Complete Response Letter weitere Untersuchungen zur Sicherheit und Wirksamkeit. Dies führte zur Entwicklung von MDMA-Analoga mit potenziell verbesserten pharmakologischen Profilen. In dieser Masterarbeit wurden sechs Benzofurancathinon-Derivate in vitro hinsichtlich ihrer Aktivität an den Monoamintransportern SERT, DAT und NET untersucht. Hierzu wurden Wiederaufnahmehemmungs- und superfusionsbasierte Freisetzungsassays in HEK-293-Zellen durchgeführt und IC50-Werte sowie Freisetzungseigenschaften bestimmt. Die Ergebnisse zeigten, dass Stereochemie, Substituentenposition am Benzofuranring und Alkylkettenlänge die IC50 Werte beeinflussen. Die Potenz variierte zwischen den Transportern mit der höchsten Potenz am DAT, gefolgt von NET und SERT. Alle untersuchten Substanzen induzierten Freisetzung an SERT. Am DAT wurde Freisetzung nur für R-βK-6-MAPB beobachtet, während am NET beide Stereoisomere von βK-6-MAPB Freisetzung zeigten. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass ausgewählte Benzofurancathinone eine selektive serotonerge Aktivität aufweisen könnten und somit potenziell vielversprechende Kandidaten für eine weitere pharmakologische Evaluierung in der Behandlung von PTBS darstellen.